Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird bzw. die die latente Angst manch einer Unternehmensführung widerspiegelt. Meiner Meinung nach ist diese Angst aber unbegründet. Wenn sich ein Mitarbeiter selbständig machen will, wird er das machen, unabhängig davon, ob es eine Intrapreneurship-Abteilung gibt oder nicht. Er ist dann bereit, alleinige Verantwortung und unternehmerisches Risiko zu übernehmen.

Wenn ein Mitarbeiter eine innovative Geschäftsidee hat, bedeutet das noch lange nicht, dass er bereit ist, für die Umsetzung volles privates Risiko und persönliche Haftung dafür zu übernehmen. Gerade dafür bietet Intrapreneurship ideale Voraussetzungen: ein Intrapreneur kann zum Beispiel auf interne Ressourcen zugreifen, ohne dafür persönlich zu haften, er wird nicht gekündigt, wenn eine Idee nach ausreichender Testphase eingestellt wird und er kann den Bekanntheitsgrad der Unternehmensmarke bei der Umsetzung der Idee nutzen.

Oder anders herum betrachtet: gibt es keine Möglichkeit für Mitarbeiter, ihre Ideen in und für ihr Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen, werden sie eigentlich dazu gezwungen, sich selbständig zu machen, wenn sie sehr an ihre Idee glauben. Das ist zum Beispiel einer Firma namens Kodak passiert, die der Mitarbeiter-Idee der digitalen Fotografie keinen Raum gab.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist Intrapreneurship eine tolle Motivation für Mitarbeiter, ihre Kreativität in einem professionellen Rahmen einzusetzen, um einen wertvollen Beitrag zur Unternehmensentwicklung zu leisten.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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