Nein, auf keinen Fall. Die Innovationsabteilungen leisten einen sehr wichtigen Beitrag für das Wachstum des Unternehmens, in dem sie meistens bestehende Produkte schneller, besser oder günstiger machen (=evolutionäre Innovation). Mit entsprechender Vorbereitung und guter Kommunikation kann man Intrapreneurship in oder neben der Innovationsabteilung organisatorisch ansiedeln, aber mit der Vorgabe, sich nur mit revolutionärer Innovation zu beschäftigen.

Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man beide Ausprägungen, die evolutionäre und die revolutionäre Innovation, gleichberechtigt und v.a. gleichwertig nebeneinander gedeihen und wachsen lässt. Man muss sich nur der jeweiligen inhaltlichen Aufgaben und der scharfen Trennung bewusst sein, damit beide Stränge nebeneinander funktionieren und entsprechende Ergebnisse liefern können.

Darüber hinaus kann Intrapreneurship eine wichtige Ergänzung zur Innovationsabteilung darstellen, indem Intrapreneure bereits fertig entwickelte Ideen professionell und effizient in die Praxis umsetzen. Kippt man eine neue Idee aus der Innovationsabteilung wieder zurück in den etablierten Prozess, besteht die Gefahr, dass die Umsetzung generell zu lange dauern kann bzw. dass kein Prototyp, sondern ein „fertiges“ Produkt am Markt getestet wird.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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