Um die Chancen für die Realisierung seines Projekts zu erhöhen, muss der Intrapreneur ein effizientes Netzwerk innerhalb seines Unternehmens aufbauen, um immer den richtigen Ansprechpartner für aktuelle Problemstellungen zu haben. Man muss bei jeder internen Gelegenheit offen sein, neue Leute ohne Vorurteile kennenzulernen, um im Idealfall in jeder Abteilung eine Person zu kennen, die man im Anlassfall kontaktieren kann.

Es ist auch sinnvoll, sein Netzwerk kontinuierlich mit der richtigen Dosis an Informationen zu versorgen, sodass man im Bedarfsfall hohe Chancen auf rasche Unterstützung hat. Das bedeutet nicht, dass man wöchentlich einen Rundruf startet, aber sich ein paar Mal im Jahr bei seinen Kontaktpersonen zu melden, kann nicht schaden.

Wenn man dann Unterstützung braucht, ist es wichtig, seine Anliegen bei den richtigen Stakeholdern zu positionieren und diplomatisch vorzutragen und wenn nötig auch strategische Allianzen zu schmieden. Das kann und wird eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen, es ist aber eine gut investierte Zeit, denn bei wichtigen Themen macht es in größeren Organisationen keinen Sinn, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Das hat noch selten zum Erfolg geführt. Man muss bei der betrieblichen Diplomatie auf persönliche Befindlichkeiten, Begehrlichkeiten und individuelle Rahmenbedingungen Rücksicht nehmen, um seine eigenen effizient Ziele umsetzen zu können.

Das Zitat von Said Schalil beschreibt diese Situation sehr schön: „Diplomatie ist wie das Weben eines Teppichs – der Fortschritt kommt nur millimeterweise.“

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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