Aus unserer Erfahrung heraus macht es Sinn, sich als angehender Intrapreneur auch mit den mentalen Voraussetzungen für das Leben eines Unternehmers im Unternehmen zu beschäftigen. Ich möchte in weiteren Blog-Artikeln bewusst auf die Sonnen- und auf die Schattenseiten des intrapreneurialen Weges eingehen und die dafür notwendigen Eigenschaften bzw. Verhaltensweisen aufzeigen, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Eine besonders wichtige Zutat für das erfolgreiche Wirken eines Intrapreneurs ist Mut. Ich meine damit aber nicht, völlig angstbefreit zu agieren, denn Angst ist grundsätzlich ein guter Ratgeber, aber in bestimmten Bereichen muss Mut einfach Angst überwiegen. Eine weitere Ingredienz ist einfach Freude. Freude am Experimentieren, an der Umsetzung aber auch an der Arbeit an sich an spannenden Projekten. Eine hohe Widerstandskraft und eine dicke Haut gegen das interne Immunsystem ist ebenso wichtig wie starke Überzeugungskraft und diplomatisches Netzwerken. Und man muss vor allem Umsetzungsstärke beweisen, Regeln öfters mal anders interpretieren bzw. biegen und besser im nachhinein um Verzeihung als vorher um Erlaubnis bitten.

Man braucht als Intrapreneur also diplomatisches Geschick, um zu seinen Ressourcen und die notwendige Unterstützung zu kommen und auf der anderen Seite muss man Vorschriften ab und dann etwas verbiegen, um rasch zu seinem nächsten Ziel zu kommen. In vielen großen Unternehmen wird so ein Verhalten schon als revolutionär bezeichnet, ich meine damit nur rasches Handeln (im Rahmen des faktisch Möglichen) um damit endlose Schleifen für eine Erlaubnis (z. B. um einen Teil für kleines Geld zu kaufen) zu vermeiden. Und wenn man darauf angesprochen wird, sollte man als Intrapreneur charmant antworten um nicht verbrannte Erde für das nächste Projekt zu hinterlassen.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

 

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