Aus unserer Sicht erfüllt der Intrapreneur zwei wesentliche Aufgaben: die Entwicklung und die Umsetzung von innovativen Problemlösungen.

Durch seine Entwicklungskompetenz „träumt“ der Intrapreneur von kreativen und kreadoofen Ideen, um ein konkretes Kundenproblem zu lösen. Was meinen wir mit „kreadoof“? Eine vermeintlich „doofe“ bzw. „schlechte“ Idee kann die Cousine einer guten Idee sein, die wiederum die Nachbarin einer hervorragenden Idee ist. Es muss einfach erlaubt, ja sogar gewollt sein, mit allen möglichen Kreativitätstechniken in alle Richtungen zu denken, um zu komplett neuen Ideen zu kommen. Im Idealfall wird ein radikal neues Produkt entwickelt, das überhaupt nichts mit dem bestehenden Sortiment zu tun hat, oder ein disruptives Geschäftsmodell, das ganze Märkte oder auch das eigene Unternehmen völlig umkrempelt.

Im Zuge der Umsetzung kristallisieren sich aus dem Ideenpool einige spannende Projekte heraus, die dann mittels Prototyping im Markt getestet werden. Hier zählt vor allem die Geschwindigkeit, mit wirklich rudimentären Prototypen die Nachfrage und das Feedback von Kunden zu testen. Nach mehreren Feedbackschleifen stellt sich heraus, ob die Machbarkeit bzw. das Potenzial für einen entsprechenden Erfolg gegeben ist. Die danach folgende Entscheidung, eine Idee tatsächlich umzusetzen oder einzustellen, ist die schwierigste Frage, die man als Intrapreneur gemeinsam mit seinem Team und der Geschäftsführung zu beantworten hat.

Kurz zusammengefasst fängt das Aufgabengebiet des Intrapreneurs unseres Erachtens bei der Entwicklung einer Idee an und hört grundsätzlich nach der Marktreife mit der Skalierung der Geschäftsidee auf.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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