Mit der Entscheidung, sich als Intrapreneur zu betätigen, erlangt man als Mitarbeiter natürlich eine gewisse Sichtbarkeit innerhalb seines Unternehmens. Man stellt sich quasi in eine Auslage, um öffentlich zu bekennen, dass man an „Zukunftsideen“ arbeitet. Alleine damit sind schon viele Bilder und Vorurteile in den Köpfen der KollegInnen verbunden. Es wird über Intrapreneure geredet werden, bevorzugt hinter deren Rücken, vor allem, wenn die ersten Erfolge oder Misserfolge bekannt werden. Aus unserer langjährigen Erfahrung sind in Österreich Neid und Schadenfreude ständige Begleiter von Intrapreneuren und Entrepreneuren.

Im Erfolgsfall heißt es oft, „der hat ja nur Glück gehabt“ oder „das ist nicht mit rechten Dingen zugegangen, der/die hatte sicher einen Förderer“ und im Falle eines Scheiterns heißt es dann „das habe ich schon immer gewusst/gesagt, dass das nicht funktionieren kann“. Dieses „menschliche“ Verhalten seiner Umgebung wird man nicht verhindern können, es wird passieren, ob man es will oder nicht, ob es einem gefällt oder nicht, egal was man macht! Es ist Teil seiner Sichtbarkeit und seines unternehmerischen Tuns.

Auch in diesen Fällen gilt, die Situation so wie sie ist, zu akzeptieren, nicht darüber nachdenken und seine Energie und Zeit auf seine Idee, sein Projekt zu fokussieren, um dort voranzukommen. Wenn man sich also für das Leben als Intrapreneur entscheidet, muss man diesen Kaffeeklatsch aushalten, sonst sollte man es lassen.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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