Schafft eine Idee den „proof-of -concept“, also den Test für die Marktreife und schätzt man das Potenzial entsprechend groß ein, kann man die Geschäftsidee professionell umsetzen und skalieren. In diesem Erfolgsfall stellt sich natürlich die Frage, wie der Intrapreneur davon profitiert. Ein Blick in die Praxis hat gezeigt, dass die Antwort kulturell bedingt unterschiedlich ausfallen wird. Im deutschsprachigen Raum wird eher die Einstellung gelebt, dass die Erfolgsbeteiligung grundsätzlich unmittelbar mit dem eingegangenen Risiko zusammenhängt. Nachdem der Intrapreneur meistens ein geringes oder kein Risiko eingeht, sind seine Möglichkeiten auf eine Erfolgsbeteiligung eingeschränkt, aber nicht ausgeschlossen.

Es gibt Unternehmen, die ihren Intrapreneuren Gesellschaftsanteile meist in geringer Höhe an den zu gründenden Start-ups oder Bonifikationen anbieten, andere wiederum ermöglichen mehr Verantwortung im Bereich Intrapreneurship oder eine berufliche Weiterentwicklung.

In Israel z. B. wird oft eine andere Praxis gelebt, es werden von vornherein hohe Beteiligung (z. B. bis 49 %) an dem zu gründenden Unternehmen den Mitarbeitern angeboten, um die Motivation entsprechend hoch zu halten. Diese Unternehmen wollen lieber viele Beteiligungen an eigenen Start-ups bei denen die Mitarbeiter hoch motiviert sind als 100 % Eigentümerschaften an wenigen Unternehmen, wo sie die Mitarbeiter kontinuierlich durch entsprechende Maßnahmen anfeuern müssen.

Die Beteiligung an dem Start-up ist sehr oft ein wesentlicher Treiber für die Motivation und das Engagement des Intrapreneurs, daher sollte man diesem Thema aus Sicht des Unternehmens größere Aufmerksamkeit schenken.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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