Als Intrapreneur will man sein Projekt, seine Idee so schnell wie möglich vorantreiben. Am liebsten möchte man vieles gleich selbst machen, nur um schneller zum Ziel zu kommen. Aber das geht in der Praxis nicht so einfach. Man muss sich abstimmen, man muss Teamkollegen einbinden, man muss um Ressourcen fragen und man muss auch bei Aufgaben, die man ausgelagert hat, warten. Man muss Zwischenergebnisse präsentieren, mit seinen Stakeholdern sprechen, sein Team führen etc.

All das kostet natürlich Zeit, aber es gehört zum Job des Intrapreneurs dazu. Man muss sich in Geduld üben, sonst ist man fehl am Platz. Die Erfahrung lehrt, dass man nichts Wichtiges erzwingen kann oder es nichts bringt, sich über das „Tempo“ anderer aufzuregen. Es ist manchmal einfach schwer und mühsam, aber wenn man immer an das große Bild und seine Situation (im Vergleich zum Entrepreneur) denkt, geht diese Übung leichter von der Hand.

Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass die Ungeduld bzw. der damit verbundene Ärger mir den Blick auf alternative Lösungen vernebelt, wenn etwas wirklich zu lange dauert. Ich war dann meistens so über das Problem bzw. Umfeld in Gedanken versunken, ohne auf die Idee zu kommen, nach neuen Wegen zu suchen finden, um die Herausforderung zu lösen. Deshalb sollte man solche Situationen locker und mit einer gewissen Distanz auf die leichte Schulter nehmen und den Blick auf das Wesentliche konzentrieren. Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Aber je öfter man es probiert, umso einfacher geht es.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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