Wenn man als Intrapreneur mit seiner Idee final scheitert, ist das äußerst unangenehm und tut weh. Und zwar aus mehrerlei Hinsicht: Erstens schmerzt es persönlich wirklich sehr, wenn man realisieren muss, dass sein innovatives Produkt oder neue Dienstleistung nicht oder in zu geringem Umfang von Kunden angenommen wird.

Zweitens tut es weh, wenn man es seiner Umgebung zugeben muss, dass seine Idee nicht funktioniert, man muss sich und seinem Umfeld sein Scheitern eingestehen, und das ist nicht immer leicht. Vor allem darüber zu reden, fällt oft nicht leicht und verlangt eine entsprechende Überwindung.

Und drittens schmerzt es immer wieder, wenn hinter seinem Rücken gemauschelt und über die gescheiterte Idee gesprochen wird (z. B. „das habe ich ja kommen sehen“ oder „das konnte nie funktionieren“, „das habe ich schon immer gewusst“ etc.). Obwohl man weiß, dass man diesen Kaffeeklatsch nicht erst nehmen darf, sticht es doch ein wenig ins Ego hinein. Und ich spreche hier nicht von konstruktiver Kritik, die einem wertschätzend kommuniziert wird, diese ist sehr wichtig und erkenntnisreich und damit kann man als Intrapreneur sehr gut umgehen.

So what? Ja, jedes Scheitern tut weh, aber man soll nicht zu lange darüber nachdenken und grübeln, warum man gescheitert ist, sondern was man daraus lernt. Dann muss man wieder den Kopf heben, den Blick nach vorne richten und das nächste Projekt angehen. Das alles macht das Leben eines Intrapreneurs nicht einfacher, aber das ist nun mal (schmerzhafter) Teil des intrapreneurialen Wirkens und man muss sich nur dessen bewusst sein und richtig damit umgehen, dann geht man gestärkt aus diesen Situationen hervor.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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