„kreadoof ist das neue kreativ“ – eine Mutschrift für kreadoofe Ideen!

Der von uns sehr geschätzte Josef Zotter bringt es auf den Punkt: „Manchmal muss man querdenken, um zu Innovationen zu kommen“. Querdenken ist ein integraler Bestandteil von Innovation und man sollte meinen, dass dieses „um die Ecke denken“ überall praktiziert wird. Aber die Praxis zeigt leider ein anderes Bild. Denn Querdenker gehen nicht den bekannten geraden Weg, der für die anderen logisch und vorhersehbar ist. Sie denken um die Ecke, gehen unkonventionell vor, betreten gedankliche Pfade, die völliges Neuland sind und sehen Probleme oder Fragen aus einer gänzlich neuen Perspektive.

Von ihren Vorgesetzten und KollegInnen wird dieses kreative Potenzial leider oft herabgewürdigt, weil es nicht dem mehrheitlichen Denken entspricht. Querdenkerische Ideen werden oft als „doofe“ oder „blöde“ Ideen abgetan und nicht weiter beachtet. Man kann sich gut vorstellen, wie sich dieses Feedback auf die Kreativität und die Motivation von engagierten, innovativen Mitarbeitern auswirkt. Und genau darin liegt ein großer Fehler, der die Innovation in Unternehmen zum Teil stark beeinträchtigt.

Aus diesem Grund haben wir den Kunstbegriff „kreadoof“ geschaffen, um das negative Image und auch die empfundene „Schmach“ einer „doofen“ Idee aufzulösen und einen ganzheitlichen Blick auf Kreativität zu forcieren. Jede Idee, die ein Mitarbeiter entwickelt (wir, klammern völlig abstruse natürlich Ideen aus) entspringt seiner Kreativität und hat zu Beginn ein bestimmtes Potenzial zum Erfolg. Erst wenn man den Weg der Umsetzung geht, wird man herausfinden, ob die Idee in der Praxis funktioniert oder nicht. Wer also maßt sich an, eine nur ausgesprochene Idee als „doof“ zu bewerten, wenn man nicht einmal probiert hat, diese in die Praxis umzusetzen und zu schauen, was dabei herauskommt? Warum gibt man dem Ideengeber oftmals nicht einmal die Chance, es zu probieren?

Im Nachhinein zu sagen, dass eine Idee doof ist, kann mit der Weisheit des Rückblicks jeder. Aber es zu probieren, dafür braucht man Mut, Willenskraft und Durchhaltevermögen. Diese Fähigkeiten haben aber nicht alle Kritiker. Aber warum urteilen sie dann vorschnell über eine Idee und verunsichern und demotivieren damit kreative Menschen? Es darf und kann nicht sein, dass Mitarbeiter deshalb Angst davor haben, ihre Idee auszusprechen, nur weil man im Unternehmen vorschnell meint, dass diese Idee vielleicht doof ist. Deshalb Mut zu kreadoofen Ideen und Mut zur Umsetzung!

In diesem Zusammenhang wird leider auch ein weiterer, wichtiger Aspekt kreadoofer Ideen übersehen, der wunderbar in folgendem Zitat eines uns unbekannten Verfassers beschrieben wird: „Eine kreadoofe Idee kann die Cousine einer guten Idee sein, die wiederum die Nachbarin einer herausragenden Idee ist“. Sprich erst durch eine vermeintlich doofe Idee, kommt man in Umsetzungsversuchen auf völlig neue Ideen oder Gedanken, auf die man sonst nie gekommen wäre. Hier liegt also auch ein weiteres Kreativitätspotenzial verborgen, das man ungenützt liegen lassen würde, wenn man kreadoofen Ideen keine Chance gibt. Warum lässt man dieses Potenzial also ungenützt brach liegen? Wir haben auf diese Fragen bis heute noch keine Antworten darauf gefunden, aber wir werden nicht müde werden, die Frohe Botschaft kreadoofer Ideen weiterhin zu kommunizieren!

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