Ein wesentlicher Bestandteil des Lebens eines Intrapreneurs ist das Scheitern. Er wird viele Ideen haben, die es nicht bis zum Prototyping schaffen, viele Ideen bringen in der Testphase doch nicht den erhofften Mehrwert beim Kunden oder der Pitch vor dem internen Gremium war nicht erfolgreich. Ja, es stimmt, in der Realität scheitert man 9 von 10 Mal, aber ist das ein Grund, nicht unternehmerisch aktiv zu sein oder zu werden? Nein, denn auf diese lernt man 9 mal, wie es eben nicht funktioniert und auch das ist ein wichtiger Erfahrungsschatz bzw. in meinen Augen auch ein „Erfolg“. Denn diese Informationen können in anderen Bereichen des Unternehmens wertvolle Inputs liefern.

Und ja, scheitern tut weh und es macht keinen Spaß, eine Idee „loszulassen“ und auf seinem „Ideen-Friedhof“ zu begraben. Aber es ist wieder eine Einstellungsfrage, wie man damit umgeht. Ich sehe es als Chance zu lernen und nicht zu versagen. Das ist natürlich kein Freibrief für unverantwortliches Handeln, aber wenn man Scheitern nicht positiv bewertet, wird es nur blockieren und man scheitert am Scheitern.

Viele Menschen haben auch Angst vor den Konsequenzen des Scheiterns, sprich dass einem das Schandmal des Scheiterns auf ewig und für alle sichtbar anhaften kann. Ja, man ist für den Misserfolg verantwortlich, aber man sollte sich nicht durch das Urteil anderer beeinflussen lassen, sondern mit seiner grundsätzlich positiv besetzten Einstellung zum Scheitern unbeirrt seinen Weg weiter gehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das leichter gesagt als getan ist, es ist aber langfristig der beste Weg.

Let´s make the world #intrapreneurfit!

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